Parkour erfordert nicht nur Muskeln, sonder auch gute Nerven. Foto: Benjamin Hell, pixelio.de

Schon alle möglichen Sportarten ausprobiert und keine war spannend? Oder einfach Lust auf etwas ganz Neues? Schekker stellt euch zwölf atemberaubende, ungewöhnliche Sportarten vor.

Allterrainboarding

Das Allterrainboard – kurz ATB – ist im Wesentlichen eine Kombination aus Skateboard und Snowboard. Ursprünglich ging es den Erfindern aus den Staaten nur um ein Alternative für das Snowboarden. Es gibt drei Hauptanwendungen: Downhill, Freestyle und Kiteboarding. Beim Downhill fährt man, wie der Name schon sagt, einen Abhang herunter, beim Freestyle übt man wie beim Skateboarden Tricks und Sprünge. Beim Kiteboarding bekommt man Speed, indem man sich von einem großen Lenkdrachen ziehen lässt. Boards gibt es in Online Shops oder in guten Sportläden.

Angelgolf

Wer denkt, dass Golfen nur was für langweilige, alte Spießer ist, liegt falsch. So erfand ein Berliner im Jahr 2006 eine merkwürdige Abwechslung. Die Spielregeln sind denkbar einfach: Statt eines normalen Golfschlägers, nimmt man eine Angelrute. Mit ihr muss man die – mit Haken versehenen – Golfbälle so direkt wie möglich ins Loch befördern. Selbst Rollstuhlfahrer können dieser relativ neuen Sportart nachgehen, soweit es der Golfplatz zulässt. Informationen aus erster Hand bekommt ihr unter www.fun-casting.eu.

Bobby Car Racing

Wie der Name sagt, brettern die Fahrer mit aufgemotzten Kinderautos über die Straßen. Hört sich lustig an? Sieht auch so aus. Doch irgendwo steckt doch noch Verstand: Helm, Schutzbekleidung und Hupe sind nämlich Pflicht. Die verrückte Sportart ist sogar so beliebt, dass der 1. Mai zum offiziellen „Bobby-Car-Tag“ ernannt wurde. Wer hätte gedacht, dass das weltberühmte Bobby Car mal diese Verwendung erhält? Wenn ihr mehr erfahren wollt, könnt ihr den von den Erfindern gegründeten „Bobby Car Club Deutschland“ besuchen.

Cliff Diving

Nichts für schwache Nerven. Bei diesem Extremsport springt man von einem Brett – wie man es aus jedem x-beliebigen Freibad kennt – eine Klippe hinab. Rekord sind hier 34 Meter von einem Mann aus Cali, der für den Film “9 Dives” diesen lebensgefährlichen Sprung ins Wasser wagte. Da darf man sich keinen Fehler erlauben. In abgesicherten Übungsanlagen kam ein Mann sogar auf 53,9 Meter. Wenn das euer Interesse geweckt hat, könnt ihr jederzeit ein paar „Schnuppersprünge“ machen. Mehr Infos gibt es unter www.cliff-diving.de.

Frisbee Golf


Frisbee muss kein Kinderspiel bleiben.
Foto: Sascha Pfeiffer, jugendfotos.de

Wer hat sich nicht schon immer gewünscht, das normale Frisbeespielen im Freibad auch als richtige Sportart zu betreiben? Nun das haben sich auch die Erfinder von Frisbee Golf oder Discgolf gedacht. Ziel ist es, einen natürlichen Hindernisparcours aus mehreren Bahnen mit möglichst wenigen Würfen mit einer Frisbeescheibe zu durchspielen. In Deutschland konnte sich dieser Sport noch nicht recht durchsetzen. Offizielle Parcours sind deshalb leider noch die Ausnahme. Auf www.disc-golf.de werden aber schon einzelne Parcours aufgelistet.

Parkour oder Free Running

Leute, die durch die Stadt rennen, über Mauern und Dächer springen und sich an Balkonen hochziehen. Das ist Parkour oder auch Free Running. Zweck von Parkour ist es, in einer Stadtlandschaft so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Beim Free Running hingegen bewegt man sich zwanglos über Hindernisse. Das Besondere dieser Sportart ist, dass es keine Vorgaben und Grenzen gibt. Man kann so kreativ sein wie man will. Egal ob man sich neue Stunts, oder neue Hindernisse ausdenkt. Wer sich immer noch nicht viel unter dem Sport vorstellen kann, sollte sich mal die Videos auf dieser Seite anschauen.

Rockboarding oder Sandboarden

Wieso sich damit abfinden, im Sommer die Snowboards zur Seite zu legen? Das haben sich einige junge Leute auch gefragt und wechselten einfach von winterlichen Pisten zu harten Steinabhängen und von Schnee zu Sand. Das Rockboarding, bzw. das Sandboarden war geboren. Nur das Board bleibt das gleiche. Rockboarding ist in Deutschland noch nicht sehr bekannt, aber hier ist ein Link zu allen Events rund ums Sandboarden.

Snowkiten


Snowkiten klappt auch ohne Piste.
Foto: Andreas Bauer, pixelio.de

Wem das Snowboarden nicht mehr reicht, probiert einfach das Snowkiten. Wintersport ist damit nicht nur talabwärts möglich, sondern auch bergauf. Die Idee dahinter: Man lässt sich einfach von einem großen Kite – einem Lenkdrachen – ziehen. Snowkiter können ein Tempo von 150 km/h erreichen. Wahnsinn? Ja. Wer es trotzdem mal mit dieser Trendsportart probieren will, sollte zunächst einen Kitesurf-Schnupperkurs absolvieren. Denn auf Wasser fällt es sich einfach weicher.

Speedminton

Speedminton ist schneller, härter und cooler als alles, was man sonst mit einem Schläger spielen kann. Das actiongeladene Spiel verbindet Badminton, Tennis und Squash. Am Strand, im Park, auf Sportplätzen oder auf dem Tennisplatz – gespeedet wird überall, ohne Netz und zu jeder Zeit. Sogar bei Nacht: Dafür werden einfach kleine Knicklichter in die wie Federbälle aussehenden „Speeder“ gesteckt. Erlernen kann den Trendsport jeder. Aber er bleibt eine Herausforderung für sich. Für alle, die hellhörig geworden sind: www.speedminton.de.

Timbersport

Hacken, Sägen, Schwitzen. Ein Funsport für echte Männer. Die Spielregeln sind nicht schwer zu verstehen: Wer in der gleichen Zeit mehr Scheiben von einem Baumstamm absägt, hat gewonnen. Außerdem gibt es noch weitere Disziplinen wie beispielsweise das Fällen eines Baumes. Und weil es so viel Spaß macht, fand in Deutschland 2006 erstmals die Weltmeisterschaft der Stihl Timbersports Series, der Königsklasse des Sportholzfällens statt.

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Lolig, diese Sportarten

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