Junger Mann mit Sonnenbrille und Cap sitzt auf Baumstumpf und schaut in die Ferne
Ihr wisst noch nicht, was ihr werden wollt? Eine Ausbildung in der Altenpflege verspricht gute Zukunftsaussichten. Foto: Franziska Maxi Müller / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz (by)

Durch den demografischen Wandel werden immer mehr Jobs in der Altenpflege benötigt. Mit der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ sollen diese nun geschaffen werden. Informieren könnt ihr euch auf dem Portal altenpflegeausbildung.net, das jetzt gestartet ist.

Deutschland wird immer älter. Das liegt zum einen an der niedrigen Geburtenrate und zum anderen an der hohen Lebenserwartung der Menschen. Und die vielen alten Menschen wollen versorgt werden. Gut ausgebildete Pflegekräfte sind nun mehr denn je gefragt.

Damit es in den nächsten Jahren auch genügend Arbeitskräfte gibt, die die freien Stellen besetzen können, hat die Bundesregierung nun die „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ beschlossen.

Ziel ist es, mehr Ausbildungsplätze und andere Möglichkeiten der Qualifizierung zu schaffen. Außerdem sollen die Arbeitsbedingungen und die Anerkennung in der Öffentlichkeit verbessert werden.

Auf der neuen Webseite altenpflegeausbildung.net findet ihr alle Infos zur Ausbildung im Pflegebereich. Welche Voraussetzung brauche ich für die Ausbildung? Wie läuft sie ab? In welchen Arbeitsfeldern kann ich später tätig sein? Zu all diesen Fragen findet ihr dort Antworten.

Hier geht’s zur Webseite altenpflegeausbildung.net.

Kommentare

Also bin selbst examinierte Altenpflegerhelferin und das schon seit 2 Jahren. Mittlerweile habe ich in schon vier Altenheimen gearbeitet, wurde aber nie übernommen. Eine feste Arbeit zu finden ist wirklich schwierig – das ewige Einarbeiten ist ebenfalls anstrengend, immer neue Kollegen und so weiter. Auch die Arbeitsbedingungen sind nicht gerade berauschend, weil jedes Heim sparen will/muss. so bleibt wenig Zeit für das Menschliche! All diese Punkte sind sehr deprimierend, obwohl Altenpfleger SO wichtig in der Gesellschaft von morgen sind! ich mache diesen Beruf ja auch gerne und suche natürlich weiter nach Arbeit, aber ich finde das Menschliche darf nicht auf der Strecke bleiben – weder bei den älteren, noch bei den jüngeren.
Kann mich den Worten meiner Vorrednerin Stefanie nur anschließen. Es ist mittlerweile auch egal, ob du bei einem privaten oder staatl. Träger angagiert bist. Es ist jedes Mal aufs neue eine Herausforderung Stichwort: "Wechselschicht" für einen jungen Menschen wie mich der evtl. auch Familie& Kinder haben möchte quasi unmöglich und wenn dann nur mit gegenseitigem Verzicht, vom finanziellen ganz zu schweigen. Des Weiteren ist der gesellschaftliche Status alles andere als hoch, im Gegenteil musste mir schon oft Vorwürfe gefallen lassen die an der Realität total vorbei gehen. Tieftraurig stimmt mich auch die Tatasache das anstatt mehr von "uns" lieber Leute aus dem Ausland geholt werden und man sich damit auch noch rühmt. Speziell in den (Groß)-Städten müsste man mittlerweile eine oft osteuropäische Sprache als zweite lernen, allein der Kommunikation wegen. Fazit: Die Aussichten von Job wegen hui, der ganze andere (nebenbei auch wichtige) Rest pfui…