Die Forschungsbörse will jedem Forschung hautnah zeigen. Foto: Christian Kern, jugendfotos.de

Das Wissenschaftsjahr 2010 steht unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“. In diesem Jahr können Schulklassen Forscher in ihr Klassenzimmer einladen oder sie an ihrem Arbeitsplatz besuchen. Möglich macht das ein Projekt: Die Forschungsbörse.

Sich über Energie informieren und den Alltag von Wissenschaftlern kennenlernen: Das ist die Idee des Wissenschaftsjahres 2010 und auch der Forschungsbörse.

Die Forschungsbörse ist eine Internet-Plattform, auf der man erfährt, wie spannend und vielfältig die Energieforschung sein kann . Man kann hier als Schulklasse direkt mit Forschern in Kontakt treten und einen Wissenschaftler und seinen Arbeitsplatz hautnah erleben. Das ist die Idee. Wie das geht? Einfach über die Online-Plattform einen Forscher aus eurer Umgebung kontaktieren und einen Termin zum gemeinsamen Treffen ausmachen.

Die Börse richtet sich dabei nicht nur an die Physiknerds unter euch. Sie steht für alle offen, die mal mehr als normalen Unterricht machen wollen. Und für alle, die sich für das Thema Energie begeistern lassen wollen. Die Bewerbung erfolgt ohnehin als ganze Klasse oder als Gruppe.

Später selbst forschen

Infos

Wer sich für das Projekt Forschungsbörse interessiert, kann sich auf der Homepage umschauen und bewerben.

Weitere Infos zum Wissenschaftsjahr 2010 unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“ gibt es im Netz.

Das Konzept der Forschungsbörse wurde von der Scholz & Friends Agenda – Agentur entwickelt. Mit dieser Idee war sie der Gewinner der Ausschreibung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für ein Projekt zum Wissenschaftsjahr 2010.

Bis jetzt stehen 80 Forscherinnen und Forscher zur Verfügung, die euch mit an ihren Arbeitsplatz nehmen oder euch im Klassenzimmer besuchen. Dabei erzählen sie von ihrem Arbeitsalltag: Was machen sie den ganzen Tag? Was begeistert oder nervt sie an ihrem Job? Welche Berufsmöglichkeiten gibt es sonst noch in ihrem Fach? „Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie viele Berufe etwas mit Energie zu tun haben“, erzählt Ulrike Clarus Wiarda, Leiterin des Redaktionsbüros des Wissenschaftsjahres.

Von den Treffen der zwei Generationen habt aber nicht nur ihr etwas. Auch die Forscher freut es, wenn sie merken, dass sie andere für das Thema Energie begeistern können. Und vielleicht können sie ja sogar den ein oder anderen überzeugen, später selbst zu diesem Thema zu forschen. Qualifizierter Nachwuchs in der Energieforschung ist nämlich knapp.

Dominanz der Männer


Beim Überfliegen der Forscherprofile auf der Projektplattform fällt auf, dass überwiegend Männer vorgestellt werden. „Мan darf die Realität auf der Homepage nicht anders wiedergeben, als sie in Wirklichkeit ist“, sagt Ulrike Clarus Wiarda zu diesem wunden Punkt. Tatsächlich ist es immer noch so, dass das Gebiet Forschung von den Männern dominiert wird. Deshalb bemühen sich die Projektorganisatoren vor allem auch um weibliche Forscherinnen. Dafür sprechen sie zum Beispiel Wissenschaftlernetzwerke für Frauen und Frauenbeauftragte der Universitäten an und bitten um Teilnahme oder Mithilfe an der Forschungsbörse.

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